Die 88 Tage Regionalarbeit sind für die meisten Work-and-Traveller der Weg zum zweiten Jahr in Australien. Sie sind gleichzeitig der Teil des Visumsystems, über den am meisten Unsinn erzählt wird. Läuft es gut, verdienst du ordentlich und siehst ein Australien, das die meisten Touristen nie zu Gesicht bekommen. Läuft es schief, weil du schwarz gearbeitet hast, in der falschen Postleitzahl warst oder nie eine Gehaltsabrechnung bekommen hast, dann schuftest du drei Monate, und fürs Visum zählt am Ende nichts davon. Hier steht, wie es wirklich läuft.

Zuletzt geprüft: 6. Juli 2026 Visumsbedingungen, berechtigte Branchen und Postleitzahlen ändern sich regelmäßig; in den letzten Jahren wurden sie mehrfach erweitert und wieder angepasst. Diese Seite erklärt, wie das System funktioniert. Den aktuellen Stand holst du dir vor jeder Planung auf der Website des Department of Home Affairs.

Was sind die „88 Tage Regionalarbeit", und warum sind sie wichtig?

Kaum eine Regel im australischen Working-Holiday-System wird so oft gegoogelt und so oft falsch verstanden.

Britische Passinhaber müssen das nicht machen Seit dem Freihandelsabkommen zwischen Australien und dem Vereinigten Königreich brauchen britische Staatsbürger die 88 Tage Regionalarbeit nicht mehr, um ein Visum fürs zweite oder dritte Jahr zu bekommen. Verlängern geht auch ohne. Der Rest dieser Seite ist für alle anderen berechtigten Pässe gedacht, und für alle, die die Regionalarbeit trotzdem machen wollen. Was für deine Staatsangehörigkeit gerade gilt, steht auf der Website des Department of Home Affairs.

Wer während des ersten Working-Holiday-Visums 88 Tage berechtigte „Specified Work" in einer Regionalgegend nachweist, darf ein Visum fürs zweite Jahr beantragen. Bei sechs Monaten, also rund 179 Tagen, wird auch ein drittes Jahr möglich. Das gilt für Subclass 417 (Working Holiday) genauso wie für 462 (Work and Holiday). Die Arbeit muss echt und bezahlt sein und in einer berechtigten Branche und Postleitzahl stattfinden. Dahinter steckt eine ziemlich klare Absicht: Das System soll Working-Holiday-Reisende dorthin bringen, wo Arbeitskräfte fehlen, vor allem in die Landwirtschaft. Deshalb sind die Erntegebiete in ganz Australien saisonweise voller Backpacker.

Grundlagen: für wen die Regel gilt und wie die Tage gezählt werden

Das Grundprinzip ist schnell erklärt. Die Details sind es, über die die meisten stolpern.

Welche Visum-Subclass

Fürs zweite und dritte Jahr gilt bei beiden Subclasses dasselbe Specified-Work-Prinzip: bei 417 (die meisten europäischen, britischen und kanadischen Pässe, dazu einige weitere) genauso wie bei 462 (USA sowie mehrere asiatische und südamerikanische Pässe, unter anderen). Welche Subclass für deinen Pass gilt, steht in unserem Australien-Visa-Guide.

Wie die Tage gezählt werden

Gezählt werden einzelne Tage, keine Vollzeitwochen. Ein Tag, an dem du echte Arbeit geleistet hast, zählt in der Regel als ein Tag, egal wie viele Stunden es am Ende waren. Die 88 Tage (oder die sechs Monate fürs dritte Jahr) müssen alle in die Gültigkeitsdauer deines ersten Working-Holiday-Visums fallen. Und die Arbeit muss genau zu dem Zeitpunkt, an dem du sie machst, sowohl in einer berechtigten Branche als auch in einer berechtigten Postleitzahl liegen.

Die Regeln ändern sich. Prüf immer an der offiziellen Quelle Berechtigte Zeiträume, Branchen und Postleitzahlen haben sich in den letzten Jahren mehrfach verschoben, samt befristeter Sonderregelungen, die später wieder gestrichen wurden. Für die exakte aktuelle Definition verlass dich weder auf Forenposts noch auf Facebook-Gruppen. Auch nicht auf diese Seite. Schau direkt in die Specified-Work-Seite des Department of Home Affairs, bevor du einen Job antrittst, von dem du annimmst, dass er zählt.

Was als berechtigte Regionalarbeit zählt

Farmarbeit ist der klassische Weg. Die einzige berechtigte Branche ist sie aber nicht.

Landwirtschaft, Gartenbau & Fischerei. Obst und Gemüse ernten und verpacken, Weinbau, kommerzieller Fischfang, Perlenzucht: die klassischen Wege, und die mit Abstand meistgenutzten. Wenn von „Farmarbeit" die Rede ist, geht es fast immer um genau das.

Forstwirtschaft & Baumfällung. Forst- und Plantagenarbeit zählt in berechtigten Regionalgebieten. Der Arbeitsmarkt dafür ist allerdings deutlich kleiner als bei der Obsternte.

Bergbau & Bauarbeit in berechtigten Gebieten. Beides kam erst einige Jahre nach Landwirtschaft und Fischerei auf die Liste, und ob es zählt, hängt stark an der genauen Postleitzahl. Geh also nicht davon aus, dass jede Mine und jede Baustelle automatisch passt.

Tourismus & Gastronomie in Nordaustralien (teilweise). In bestimmten nördlichen Regionen waren Gastro- und Tourismusjobs zeitweise als berechtigte Arbeit gelistet. Hier hat sich mit am meisten geändert, also prüf für deinen konkreten Job und deinen konkreten Zeitraum nach, ob es gerade gilt.

Seit Einführung des Systems ist die Branchenliste mehrfach erweitert und wieder umgebaut worden. Was aktuell draufsteht, findest du auf der offiziellen Home-Affairs-Seite. Eine Jobanzeige, ein Aushang im Hostel oder eine Facebook-Gruppe sind kein Ersatz dafür.

Berechtigte Regional-Postleitzahlen: wie das System funktioniert

Entscheidend ist die Postleitzahl, nicht das Gefühl, weit genug draußen zu sein.

Die regionale Berechtigung hängt an konkreten Postleitzahllisten der Regierung, grob sortiert nach Bundesstaat und danach, in welche „Zone" eine Postleitzahl fällt. Die Zone entscheidet mit darüber, welche Branchen dort überhaupt zählen. Zwei Orte, die sich beide gleich abgelegen anfühlen, können deshalb völlig unterschiedlich eingestuft sein: Der eine zählt für Farmarbeit, aber nicht für Bauarbeit, der andere gar nicht. Weil sich die Listen regelmäßig ändern, drucken wir hier bewusst keine eigene Postleitzahlentabelle ab. Eine veraltete Tabelle würde dich echte Zeit kosten. Prüf vor jeder Zusage die genaue Postleitzahl deines tatsächlichen Arbeitsortes gegen die offizielle Postleitzahlen- und Branchenliste des Department of Home Affairs. Die Postleitzahl der nächstgrößeren Stadt hilft dir dabei nicht weiter.

Klassische Regionen für den Start deiner Suche Tasmanien, das Riverland (SA), Sunraysia (VIC), Bundaberg und die Atherton Tablelands (QLD) und das regionale WA sind seit Jahren Hotspots für berechtigte Farmarbeit. Wie sie sich in eine größere Reiseroute einbauen lassen, steht in unserem Australien-Reiseziele-Guide. Die konkrete Postleitzahl bestätigst du trotzdem vor jeder Zusage.

Farmarbeit finden: seriöse Kanäle & Betrugswarnungen

Fast alle Horrorgeschichten fangen hier an. Und fast alle lassen sich mit ein paar Minuten Vorabrecherche vermeiden.

Häufige Betrugsmaschen, auf die du achten solltest Gefälschte Farmanzeigen, die vorab eine „Vermittlungsgebühr" oder Anzahlung wollen, bevor du überhaupt jemanden getroffen hast. Unbezahlte „Probeschichten", die sich über Tage ziehen, ohne Geld und mit einem vagen Versprechen auf richtige Arbeit danach. Und unlizenzierte Leiharbeitsvermittler, die einen großen Teil deines Lohns einbehalten und dir weder ordentlichen Vertrag noch Gehaltsabrechnung vorlegen können. In mehreren Bundesstaaten, darunter Queensland, Victoria und South Australia, brauchen Leiharbeitsvermittler gesetzlich eine Lizenz. Wer seriös ist, rückt die Lizenzdaten ohne Zögern raus.

Wie du einen Arbeitgeber oder Vermittler prüfst

Farmen stellen eher nach Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit ein als nach Papieren. Ein einseitiger CV mit lokaler Telefonnummer bringt dich trotzdem vor alle, die einfach so auftauchen. Wie der aussehen sollte, steht in unserem CV-Guide für Australien & Neuseeland. Vor der Zusage googelst du den Namen der Farm oder des Vermittlers zusammen mit „review" oder „scam". Und dann fragst du direkt nach: Wie wird bezahlt (es sollte eine Banküberweisung sein, keine Barzahlung)? Werden Steuer und Super abgeführt? Gibt es von Anfang an eine Gehaltsabrechnung? Wer seriös ist, beantwortet das klar und nimmt es dir nicht übel.

Wo WWOOF-ähnliche Vereinbarungen hineinpassen

WWOOF, HelpX und ähnliche Kost-und-Logis-Modelle können kulturell eine tolle Erfahrung sein. Für die 88 Tage bringen sie dir nichts: Sie sind meist unbezahlt, und Specified Work muss echte, bezahlte Beschäftigung mit ordentlichen Aufzeichnungen sein. Wenn dir das zweite Jahr wichtig ist, plan WWOOF als Erlebnis ein, nicht als Teil deiner Visumsstrategie.

Deine Tage dokumentieren: wie du 88 Tage wirklich nachweist

An diesem Schritt scheitern mehr Zweitjahres-Anträge als an allem anderen, und kaum jemand redet darüber.

Heb jede Gehaltsabrechnung von jedem Arbeitgeber auf. Mach dir sofort digitale Kopien, also abfotografieren oder an dich selbst mailen. Verlass dich nicht darauf, dass ein Arbeitgeber sie Monate später beim Antrag noch parat hat.

Führ dein eigenes Tage-Logbuch. Eine Tabelle oder Notiz-App reicht: Arbeitgeber, Postleitzahl, Branche, gearbeitete Tage. Das spart dir beim späteren Zusammenzählen viel Nerven und rettet dich, wenn eine Gehaltsabrechnung verloren geht.

Sorg für passende Kontoauszüge. Lohn, der von einem namentlich genannten Arbeitgeber auf dein Konto kommt, ist neben der Gehaltsabrechnung ein starker zweiter Nachweis. Noch ein Grund, Jobs mit Barzahlung sein zu lassen.

Klär die Arbeitgeber-Verifizierung, bevor du weiterziehst. Home Affairs kann deinen Arbeitgeber direkt anschreiben, um deine Arbeit zu bestätigen. Geh also im Guten auseinander und nimm aktuelle Kontaktdaten mit, damit das später niemanden überrascht.

Häufige Dokumentationsfehler, die zu Ablehnungen führen Schwarzarbeit ganz ohne Gehaltsabrechnungen: Die Arbeit war vielleicht echt, nachweisen kannst du sie kaum. Nicht mehr genau zu wissen, in welcher Postleitzahl du eigentlich gearbeitet hast. Sich darauf zu verlassen, dass die internen Aufzeichnungen einer Leiharbeitsfirma als Nachweis reichen, statt eigene Gehaltsabrechnungen einzufordern. Oder einen Job im Streit zu verlassen, sodass der Arbeitgeber deine Tage hinterher nicht bestätigt. Halte deine Nachweise laufend zusammen. Sie erst beim Visumsantrag zu rekonstruieren, geht selten gut.

Was dich erwartet: Lohn, Unterkunft & die körperliche Realität

Für die richtige Person ist Farmarbeit wirklich gutes Geld. Ein Strandurlaub ist sie nicht.

Lohnsätze & der Mindestlohn

Rechne grob mit AU$24–30 pro Stunde. Bezahlt wird aber oft im Stücklohn, also pro Kiste, Eimer oder Tablett, statt zu einem festen Stundensatz. Wer schnell und geübt pflückt, liegt damit deutlich über dem Mindestlohn. Die erste Woche kann dafür ziemlich entmutigend sein, weil du am Anfang eben langsam bist. Unabhängig vom Bezahlmodell hat jede Arbeitskraft Anspruch auf mindestens den nationalen Mindestlohn. Die aktuellen Sätze und deine Rechte findest du vor dem Start beim Fair Work Ombudsman.

Unterkunftsregelungen

Manche Farmen haben Unterkunft vor Ort: eine geteilte Hütte, ein Dorm oder einen Wohnwagen, manchmal direkt vom Lohn abgezogen. Lass dir den Betrag in dem Fall schriftlich geben. Andere erwarten, dass du dir selbst ein Zimmer im nächsten Ort suchst oder ein Working Hostel mit Shuttle zur Farm. Frag vor der Zusage nach, das entscheidet mit über dein Budget und deinen täglichen Arbeitsweg.

Die körperliche Realität

Früh raus, lange Tage, Hitze, viel Bücken und Heben: Das ist der Normalfall. Es ist echte körperliche Arbeit, und für manche kommt das überraschender, als es sollte. Gute Schuhe, konsequenter Sonnenschutz und ein ruhiges Tempo in den ersten Tagen machen enorm viel aus.

Saisonale Zeiten nach Region

Die Ernte wandert das ganze Jahr über durchs Land. Zitrusfrüchte und Trauben gibt es im Sommer und Herbst in South Australia und Victoria, tropisches Obst im Winter im Norden von Queensland, Äpfel im Herbst in Tasmanien. Bevor du dich auf eine Region festlegst, schau im Saisonkalender vom Harvest Trail nach, was gerade wo geerntet wird. Nach Monat und Bundesstaat aufgeschlüsselt findest du das auch in unserem eigenen Erntekalender für Australien.

Häufige Fallstricke, die du vermeiden solltest

Die Fehler, die am Ende Geld, Sicherheit oder das zweite Jahr kosten.

Warnsignale für Unterbezahlung & Ausbeutung. Wenn dein Schnitt deutlich unter dem Mindestlohn liegt, Gehaltsabrechnungen ausbleiben, Abzüge auftauchen, die niemand erklärt, oder dir nahegelegt wird, mit den anderen nicht über Geld zu reden: Geh. Und melde es dem Fair Work Ombudsman, auf Wunsch vertraulich.

Illegale oder Bar-Vereinbarungen, die nicht zählen. Auch harte, echte körperliche Arbeit zählt nicht für deine 88 Tage, wenn sie nicht ordentlich angestellt, versteuert und per Gehaltsabrechnung dokumentiert ist. So gehen schnell mehrere Wochen Arbeit fürs Visum verloren.

Arbeitgeber, die pleitegehen oder mitten im Einsatz den Besitzer wechseln. Bei kleineren Farmen passiert das häufiger, als man denkt. Deshalb: eigene Gehaltsabrechnungen, eigenes Tage-Logbuch. Dann steht ein Besitzerwechsel oder eine Farmschließung nicht zwischen dir und dem Nachweis für Arbeit, die du tatsächlich geleistet hast.

Annehmen, dass ein Job zählt, ohne Branche und Postleitzahl zu prüfen. Ein völlig legitimer Farmjob in der falschen Postleitzahl zählt nicht. Ein Bauarbeitsjob in der richtigen Postleitzahl, aber mit der falschen Einstufung, zählt auch nicht. Prüf beides, jedes Mal.

Tipps, um die 88 Tage einfacher zu machen

Ein paar kleine Planungsentscheidungen, die aus einem harten Reiseabschnitt einen deutlich angenehmeren machen.

1

Kombinier es mit einer Roadtrip-Route. Leg deine Regionaleinsätze auf eine Strecke, die du sowieso fahren willst. Wie die klassischen Farmregionen in eine größere Ostküsten- oder Outback-Route passen, steht in unserem Australien-Reiseziele-Guide.

2

Geh zu zweit, wenn es sich einrichten lässt. Abgelegene Regionalorte machen mit Gesellschaft mehr Spaß und sind sicherer. Und Farmen nehmen Paare oft gerne.

3

Budgetier für niedrigere Löhne und höhere Kosten in manchen Regionen. In abgelegenen Orten sind Lebensmittel oft teurer und die Auswahl kleiner, und was beim Pflücken rauskommt, schwankt mit der Saison und deinem Tempo. Wie du das einplanst, steht in unserem Australien-Budget-Guide.

4

Starte die Suche einige Wochen vor der Saison. Sobald die Saison läuft, sind die gut geführten und gut zahlenden Farmen schnell voll. Ein Startdatum vorher festzumachen schlägt spontanes Auftauchen deutlich.

5

Sorg vor dem Start für eine umfassende Reiseversicherung. Farmarbeit ist körperlich und findet oft weit ab vom Schuss statt. Welche Policen körperliche Arbeit mit abdecken, steht in unserem Reiseversicherungs-Guide fürs Working Holiday.

6

Plan auch die Abgeschiedenheit ein, nicht nur den Papierkram. Regionaleinsätze heißen oft lückiger Handyempfang und weite Wege zum nächsten Ort. Arbeitgeber-Checks und Sicherheit an abgelegenen Arbeitsorten behandelt unser Guide zur Sicherheit für Alleinreisende.

Häufige Fragen

Die Fragen, die uns zu Farmarbeit und den 88 Tagen am häufigsten erreichen, kurz beantwortet.

Kann ich die 88 Tage in einem Job oder mehreren machen?

In mehreren. Die 88 Tage müssen weder bei einem Arbeitgeber noch an einem Ort zusammenkommen. Die meisten setzen sie aus zwei oder drei Farmen oder Regionen zusammen. Entscheidend ist nur, dass jeder einzelne Job wirklich berechtigt ist.

Müssen die 88 Tage am Stück sein?

Nein. Du kannst sie über die Gültigkeitsdauer deines ersten Visums in Blöcken verteilen, mit anderer Arbeit oder Reisen dazwischen. Es zählt die Summe, nicht das Muster.

Was, wenn mein Farmjob nicht auf der berechtigten Liste steht?

Er kann trotzdem ein völlig legitimer Job sein. Er zählt nur nicht für deine 88 Tage, wenn Branche oder Postleitzahl nicht auf der offiziellen Specified-Work-Liste stehen. Wenn dir das zweite Jahr wichtig ist, prüf beides vor der Zusage.

Zählt WWOOFing zu den 88 Tagen?

In der Regel nicht. Specified Work muss echte, bezahlte Beschäftigung mit Gehaltsabrechnungen sein. Informelle Kost-und-Logis-Vereinbarungen erfüllen das meist nicht, auch wenn die Arbeit selbst echt ist.

Gelten die gleichen Regeln für das 417er und 462er Visum?

Grundsätzlich ja, beide Subclasses nutzen fürs zweite und dritte Jahr dasselbe Specified-Work-Konzept. Die Unterschiede liegen vor allem darin, wer sich überhaupt bewerben kann, nicht darin, wie die Regionalarbeit bewertet wird.

Was soll ich tun, wenn mein Arbeitgeber mir keine Gehaltsabrechnungen gibt?

Nimm das ernst. Auf Gehaltsabrechnungen hast du unabhängig vom Visumstatus einen gesetzlichen Anspruch, und wer sie verweigert, zahlt meist bar. Barzahlung zählt nicht für deine 88 Tage. Frag schriftlich nach, heb alles auf, was du hast, und wende dich an den Fair Work Ombudsman, wenn sich nichts tut.